Studie: Millionen Heizungsanlagen sind technisch veraltet

Alter vieler Heizungsanlagen in Deutschland bedenklich

Reutlingen – Tübingen, Dezember 2014. Die Heizungsanlagen in den 40,4 Millionen deutschen Wohnungen (bei 18,9 Mio. Wohngebäuden) sind im Durchschnitt 17,6 Jahre alt. 36 Prozent aller Heizungsanlagen wurden sogar vor dem Jahr 1995 eingebaut und sind damit älter als zwanzig Jahre. Ein Großteil der Heizungsanlagen im Gebäudebestand ist somit nicht auf dem Stand der Technik. Das zeigt eine neue Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum Heizungsmarkt. Für die vom Marktforschungsinstitut GfK, Nürnberg, durchgeführte Studie unter dem Titel "Wie heizt Deutschland?" wurden über 5.000 Haushalte im gesamten Bundesgebiet befragt.

In Ein- und Zweifamilienhäusern sind die Heizungen mit 16 Jahren deutlich jünger als in Mehrfamilienhäusern, in denen die Heizsysteme im Schnitt 22 Jahre alt sind. Hier fällt insbesondere ins Gewicht, dass ein Drittel der Heizsysteme vor 1990 eingebaut wurden und die Modernisierungsraten auch in den Folgejahren geringer ausfallen. Ein möglicher Grund ist die höhere Fernwärmerate und damit geringere Ersetzungsquote in Mehrfamilienhäusern. 53 % der Heizungsanlagen sind älter als 15 Jahre und kämen daher für eine Modernisierung in Frage.

Unter den Heiztechnologien dominiert Erdgas mit 49 % bzw. 19,3 Mio. Wohnungen. 10,8 Millionen Wärmesysteme und damit fast 29 % der Gebäude nutzen Erdöl. Regional betrachtet sind Ölheizungen mit rund 40 % in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen die dominierenden Heizsysteme. Über Fernwärme werden 5,5 Mio. Wohnungen beheizt, was einem Anteil von 13,5 % am Wohnungsbestand und 5,2 % am Gebäudebestand entspricht. Zwei Millionen Wohnungen werden mit erneuerbarer Wärme beheizt.

Die Ergebnisse der Studie, so Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des BDEW, „zeigen deutlich, dass das Alter von Heizungsanlagen in Deutschland bedenklich ist. Der Wärmemarkt muss - um unsere Klimaschutzziele zu erreichen - endlich stärker in den Fokus rücken. Das immense Potenzial, das zur Senkung von CO2-Emissionen und zum Energiesparen beispielsweise bei der energetischen Gebäudesanierung vorhanden ist, muss entschieden von Bund und Ländern angegangen werden“

Alle wesentlichen Ergebnisse der Studie können hier heruntergeladen werden.


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